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LMS: Die 5 beliebtesten Lernmethoden

Nov 23, 2021 11:31:03 PM

Für ein Unternehmen oder eine Bildungsorganisation ist ein LMS (Learning Management System) das ideale Instrument, um die Lernmodalitäten zu diversifizieren und zu mischen.

 

lms funktionen

 

Fünf davon sind bei den Lernenden besonders beliebt: Blended Learning, Mobile Learning, Social Learning, Adaptive Learning und Serious Games. Rise Up entschlüsselt für Sie jedes dieser Lernformate, die untrennbar mit einem starken Trend in der beruflichen Bildung verbunden sind: dem Digital Learning.

 

Rise Up Content

 

Was ist eine Lernmethode?

 

Eine Lernmethode umfasst die Lernelemente (Art der Aktivitäten, Medien, Ressourcen), die zur Vermittlung von Wissen oder Kompetenzen ausgewählt werden. In anderen Worten: Es handelt sich z.B. im Bezug auf Corporate Learning um die Art und Weise, wie der Ausbilder bzw. Schulungsleiter seine Schulung an die Teilnehmer weitergibt.

 

Der Boom des Digital Learning

 

Derzeit boomt das Digital Learning, also die Online-Ausbildung. Die Zunahme der Home-Office-Arbeit,  die größere Mobilität und die zunehmende Autonomie der Arbeitnehmer sind Gründe für den Boom von E-Learning-Schulungen.

Der Lernende kann, egal wo er sich befindet (sobald er Zugang zu einer Internetverbindung hat), seine Ausbildung über eine Online-Lernplattform absolvieren. LMS und E-Learning sind also die perfekte Kombi für Mitarbeiter, die in ihrem eigenen Tempo lernen, ohne die Anreise zum Büro auf sich nehmen zu müssen.

 

Immer innovativere digitale Lernmethoden

 

Infolgedessen haben sich schnell mehrere pädagogische Modalitäten herausgebildet, die speziell für das Online-Lernen gelten. Einige von ihnen sind bereits "Klassiker" der LMS-Plattformen, wie das E-Learning-Modul und das virtuelle Klassenzimmer, die zusätzlich zu den Präsenzschulungen angeboten werden.

Als Antwort sowohl auf die neuen Erwartungen der Mitarbeiter als auch auf die technologischen Innovationen entstehen weitere Lernformate. Ein Learning Management System wie Rise Up bietet daher die folgenden Lösungen an:

  • Blended Learning 
  • Mobile Learning 
  • Soziales Lernen
  • Adaptives Lernen
  • Gamifizierung

Ihr Hauptvorteil: Das Engagement der Lernenden wird regelrecht angekurbelt, wodurch die Effektivität des besuchten Trainings optimiert wird.

 

Blended Learning: Konzept aus Online- und Präsenzlehre

 

Blended Learning gehört zu den pädagogischen Formaten, die von den Lernenden aufgrund ihrer Flexibilität und der Vielfalt der eingebrachten Lehrmethoden sehr geschätzt werden. Diese Lösung bietet vielfältiges Lernen, in dem die Vorteile von E-Learning und Präsenschulungen kombiniert werden können.

Die Organisation eines individualisierten Blended-Learning-Lernpfads auf einem LMS ist sehr einfach. Von derselben Oberfläche aus ist es nämlich möglich, sowohl :

  • alle digitalisierten Lernressourcen zu erstellen oder zu importieren und sie dem Lernenden zur Verfügung zu stellen
  • Räume für Präsenzveranstaltungen mithilfe eines synchronisierten Kalenders zu reservieren, aber auch Einladungen und elektronische Abrechnungen zu verwalten.

mobile learning corporate training

 

Mobile Learning: Corporate Training wo und wann immer Sie wollen

 

Mobile Learning ermöglicht es dem Lernenden örtliche, zeitliche und sogar technologische Barrieren zu überwinden. Denn dank einer mobilen App kann er sich von seinem Tablet oder Smartphone aus überall, wo er sich befindet, auch offline, mit seiner Lernplattform verbinden.

Außerdem ist die Oberfläche des LMS so konzipiert, dass sie sich automatisch an die Bildschirmgröße des vom Mitarbeiter verwendeten Endgeräts anpasst (man spricht von hier von einem responsivem Design). So ist es ihm durchaus möglich, über sein Smartphone einem E-Learning-Modul oder einem virtuellen Klassenzimmer zu folgen und ein Quiz zu beantworten.

Das Learning Management System passt sich so dem Tagesablauf und dem Lebensstil jedes einzelnen Mitarbeiters während des Lernprozesses an.

 

Social Learning, wo das Lernen in der Gemeinschaft stattfindet

 

Im Zentrum der aktuellen Lerninnovationen steht das Social Learning, das soziale Lernen. Immer mehr LMS setzen auf diese Art von Lernformaten. Worum geht es dabei genau?

Die Philosophie besteht darin, von einem "Solo-Lernen" zu einem Lernen in der Gemeinschaft überzugehen. Der Administrator eines LMS kann beispielsweise einen Mitarbeiter in eine oder mehrere Gruppen von Lernenden integrieren, die die gleichen Ziele verfolgen wie er.

Mithilfe der auf der Plattform verfügbaren Tools (Foren, Chats, Funktionen zum Teilen von Dokumenten und Kommentaren wie in sozialen Netzwerken) kommunizieren und arbeiten sie zusammen.

Der Austausch zwischen Kollegen wird verstärkt, wodurch Verbindungen und ein Wetteifer zwischen den Lernenden entstehen. Social Learning hält die Motivation der Mitarbeiter aufrecht und motiviert sie, beim Lernen aktiver zu sein.

 

soziales lernen definition

 

Adaptives Lernen: eine Fortbildung skalierbar nach den Vorlieben des Lernenden

 

Angetrieben durch die Technologien der künstlichen Intelligenz, zeichnet sich das adaptive Lernen durch die Personalisierung der Lernerfahrung aus. Das Lernangebot entwickelt sich entsprechend dem Verhalten des Lernenden auf der LMS-Plattform.

Insbesondere auf der Grundlage seines Profils und seiner Lerngeschichte macht ihm die E-Learning-Plattform personalisierte Vorschläge für Inhalte. Das Ergebnis: Der Mitarbeiter erhält automatisch Zugang zu Ressourcen und Lernaktivitäten, die für seine Ziele relevant sind, was seine Erfolgschancen maximieren wird.

Das Learning Management System ist also dank der Gesamtheit der Daten, die es sammelt, wenn sich ein Mitarbeiter einloggt, in der Lage, die einzigartigen Bedürfnisse jedes einzelnen Nutzers zu analysieren. In diesem Sinne nähert sich das LMS immer mehr der LXP (Learning Experience Platform) an. Dies ist zum Beispiel bei der Lösung Rise Up der Fall, die jedem Lernenden ein personalisiertes und intuitives Dashboard bietet.

 

Serious Games: Weiterbilden durch "Spiele"

 

Das "Serious Game" wird immer häufiger in die Lernmethoden im Rahmen der beruflichen Bildung integriert. Hier wird das Spielerische in den Dienst des konkreten Lernens gestellt: Der Mitarbeiter taucht in eine aus der Realität übernommene Situation ein.

Beispielsweise wird er mit einem Kunden konfrontiert, der eine Reklamation vorbringt, er muss die Lagerbestände in einem Geschäft verwalten, er empfängt einen Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch etc. Das eingesetzte Szenario bereitet den Schulungsteilnehmer darauf vor, in realistischen Szenarios zu agieren, die er nach Abschluss der Schulung durchgeführt haben wird.

Das Serious Game stammt aus der Welt der Computer- und Videospiele und lässt sich leicht auf Präsenzschulungen anwenden. Die Stärken dieses Formats liegen darin, die Aufmerksamkeit des Lernenden zu gewinnen, seine Ressourcen zu mobilisieren und ihn zu stimulieren. Darüber hinaus kann die Gamification durch die Organisation von Teamherausforderungen und die Einführung einer Rangliste noch weiter vorangetrieben werden.

Die Integration eines gesunden Wettbewerbs zwischen den Lernenden ist übrigens auch direkt in einem LMS durchaus möglich. Die E-Learning-Plattform kann nämlich Herausforderungen und Belohnungen während der gesamten Lernreise des Lernenden integrieren. 

was ist ein lms

 

Themen: E-Learning
Nora Do (Team DE)

von Nora Do (Team DE) geschrieben