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Lernen im Arbeitsfluss mit der Rise-Up-App für Microsoft Teams

Entwicklung einer Lernkultur, Bereitstellung zugänglicher Schulungsangebote für Mitarbeiter und eine erhöhte Beteilung der Lernenden sind nur einige der Herausforderungen, mit denen Unternehmen im Hinblick auf die Fort-/Weiterbildung ihrer Belegschaft konfrontiert sind.

Da die Arbeitswelt einem raschen Wandel unterliegt, ist Fort-/Weiterbildung unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter wettbewerbs- und anpassungsfähig bleiben.Allerdings wissen Organisationen im Angesicht dieser Herausforderungen oft nicht, wo sie beginnen sollen.

 

Lernen im Arbeitsfluss mit der Rise-Up-App für Microsoft Teams

Erfreulicherweise hat Rise Up eine neue App für Microsoft Teams entwickelt! Die App bietet Mitarbeitern die Möglichkeit, während der Arbeit jederzeit auf Schulungen zuzugreifen, was auch als Lernen im Arbeitsfluss bezeichnet wird. Vor diesem Hintergrund werden wir diese neue Art des Lernens genauer erläutern und einen Überblick über die Features der App vermitteln.

 

Was bedeutet „Lernen im Arbeitsfluss“?

 

Beim Lernen im Arbeitsfluss (engl. Learning In the Flow Of Work, kurz LIFOW) geht es im Wesentlichen darum, während der Arbeit zu lernen, ohne eine Arbeit zu unterbrechen oder den Arbeitsplan für den Tag in irgendeiner Form umzukrempeln.

Diese neue Schulungsform soll es den Mitarbeitern ermöglichen, Wissens- oder Kompetenzlücken schnellstmöglich zu schließen. In anderen Worten: Mitarbeiter können, wenn sie nicht weiterkommen, genau die Informationen finden, die sie benötigen, um ihr Problem zu lösen. Lernen im Arbeitsfluss bedeutet auch, sich Wissen anzueignen, wann immer Lücken im Zeitplan auftreten. Sie können überall lernen, ob Sie nun von zu Hause aus arbeiten, im Büro, oder von Meeting zu Meeting unterwegs sind.

Lernen im Fluss der Arbeit : Begriffsbestimmung

Lernen im Arbeitsfluss ermöglicht es Mitarbeitern, regelmäßig zwischendurch Wissenshäppchen aufzuschnappen, je nachdem, wann sie lernen und an welchen Fähigkeiten sie arbeiten wollen. Lernen im Arbeitsfluss kann weitgehend mit Mikrolernen verglichen werden, da es ultrakurze Lernhinhalte enthält, die sich nahtlos in den täglichen Arbeitsablauf (Workflow) des Mitarbeiters integrieren lassen. Entsprechend sind die Inhalte aussagekräftig, leicht verdaulich und leicht zugänglich.

Man sieht sich beispielsweise ein kurzes, wenige Minuten oder kürzer dauerndes Schulungsvideo oder eine Infografik an, hört einen Podcast und/oder wendet sich an Kollegen, welche die Informationen haben, die man braucht – alles am Computer oder auf dem Smartphone.

Und damit weit davon entfernt, sich hinzusetzen und eine Folienpräsentation anzusehen! Durch Integration von Schulung in den täglichen Ablauf der Mitarbeiter können diese, basierend auf der Zeit, die ihnen zur Verfügung steht, genau auswählen, was sie lernen wollen.

 

Die Evolution von Unternehmensschulungen

 

Im Kontext des Lernens im Arbeitsfluss lohnt es sich, darauf zurückzublicken, wie sich Unternehmensschulungen in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben

 

Die 1980er - die Erfindung des PC. In den Anfängen konnten Schulungsinhalte nur auf einem einzigen PC abgespielt werden, was es schwierig machte, den Fortschritt der Lernenden zu verfolgen.Im Zuge der PC-Vernetzung kam es aber schließlich zur Entwicklung der sogenannten SCORM-Technologie, welche es erlaubte, elektronische Lerninhalte zu speichern und zu überwachen.

 

Die 1990er - die Geburt des E-Learnings und der LMS-Plattformen (Learning-Management-Systeme). Mit dem Aufkommen von Webbrowsern begannen Designer, Lerninhalte im HTML- und Flash-Format zu programmieren. Da die meisten Kurse übermäßig lang waren und eine lineare Nutzererfahrung boten, sahen viele Unternehmen ein Potenzial für das E-Learning und begannen, ihre eigenen Portale zu entwickeln.

 

1998 – die Geburt von Google. Wieso stundenlang einen massiven E-Learning-Katalog durchackern, wenn man genau nach dem suchen könnte, was man braucht? Rückblickend hätte Google den Weg für eine radikale Überholung der Art, zu lernen, ebnen müssen. Stattdessen entschieden sich damals viele Anbieter von Schulungen – abgelenkt durch den wirtschaftlichen Aufschwung und das Rennen um die besten Talente – darauf zu fokussieren, das Lernen auf Talentprogramme für Unternehmen auszurichten.

 

Die 2000er – die Ära des Talentmanagements. Während sich viele Unternehmen weiterhin auf die Entwicklung von integrierten Talentmanagement-Suites konzentrierten, war eine technologische Revolution im Gange. YouTube, Twitter und das iPhone wurden alle innerhalb von drei Jahren eingeführt (2005, 2006 bzw. 2007) und haben die Art, wie wir mit Inhalten interagieren, verändert.

Die frühen 2010er – das Aufkommen von Videos und kontinuierlichem Lernen. Es wurde damit begonnen, LMS-Plattformen als Lernerfahrungsplattformen (Learning Experience Platforms, LXPs) neu zu positionieren, und es tauchten viele innovative Anbieter auf der Bildfläche auf.

 

Die späten 2010er – das Aufkommen von digitalem Lernen und Mikrolernen. Obwohl der Begriff „Mikrolernen“ (engl. Microlearning) viel früher in diesem Jahrzehnt geprägt wurde, setzte sich das Mikrolernen erst in den späten 2010er Jahren, im Zuge des erhöhten Angebots an digitalen Lernmöglichkeiten, wirklich durch. Beim Mikrolernen konnte jederzeit und überall auf nützliche, korrekte und spezifische Inhalte in Kurzform zugegriffen werden

 

Heute – Lernen im Arbeitsfluss und LMS der nächsten Generation. Gegenwärtig sehen wir eine Verlagerung hin zu adaptiven Lernwerkzeugen, die, basierend auf Nutzerverhalten und Nutzerpräferenzen, Inhalte vorschlagen sowie zu Lernen im Arbeitsfluss, bei welchem das Ziel verfolgt wird, den Lernenden bei Bedarf genau die Informationen zur Verfügung zu stellen, die sie gerade benötigen und ihnen so dabei zu helfen, einen akuten Bedarf abzudecken.

 

Lernen im Arbeitsfluss - Infografiken

Contenu Inhaltlich angelehnt an die Forschung von Josh Bersin.

 

 

Lernen im Arbeitsfluss: ein kurzer historischer Rückblick

 

Der Branchenexperte Josh Bersin schrieb 2018 einen richtungsweisenden Artikel, in dem er erklärte, inwiefern das Lernen im Arbeitsfluss einen Paradigmenwechsel bei den Unternehmensschulungen darstellt.

Dabei unterschied er klar zwischen dem Designmodell für Verbraucherinhalte und dem Designmodell für Unternehmensinhalte. Während die Inhalte von Verbraucherplattformen wie Netflix deren Abonnenten animieren sollen, möglichst viele Inhalte zu konsumieren, gilt für Anbieter von Unternehmensinhalten genau das Gegenteil – aber warum?

 

Lernen im Arbeitsfluss und Modelle für Unternehmensschulungen

 

Gemäß von LinkedIn Learning durchgeführten Untersuchungen stellt der Mangel an verfügbarer Zeit für Schulungen die größte Herausforderung für Unternehmen in Bezug auf Lernen und Lernentwicklung dar. Da ein Mitarbeiter im Durchschnitt für formales Lernen nur 24 Minuten pro Woche aufbringen kann, ist es kaum erstaunlich, dass Unternehmen kein Interesse daran haben, dass ihre Mitarbeiter dem Lernen verfallen!

In diesem Sinne ist ein ideales Modell für Unternehmensinhalte eines, das den Mitarbeitern genau die Informationen bietet, die sie benötigen, um ihre Arbeitsleistung so schnell und so effektiv wie möglich zu verbessern (anstatt tonnenweise irrelevanter Inhalte). Oder, nach Bersin, „Dies ist der Ansatz, den die Leute wollen“. Und Lernen im Arbeitsfluss (LIFOW) ist eine ideale Lösung, denn es vorsorgt die Lernenden mit leicht verdaulichen und relevanten Tipps, Empfehlungen und Anregungen.

 

Die Herausforderungen des Lernens im Arbeitsfluss

 

Die Bedeutung der Digitalisierung

 

Eine wichtige Voraussetzung für ein organisationsweites Roll-out des Lernens im Arbeitsfluss ist die Digitalisierung von Arbeitsabläufen und Schulungskursen.

In anderen Worten: Die Lernkultur einer Organisation sollte auf der Verwendung digitaler Tools und neuer Remote-Lehrmethoden, wie beispielsweise mobiles Lernen (Lernen unterwegs, mit dem Smartphone oder Tablet) und soziales Lernen („Peer-to-Peer Learning“ oder Lernen auf gleicher Augenhöhe, d. h. Mitarbeiter lernen von Mitarbeitern) basieren. Lernen im Arbeitsfluss geht zudem Hand in Hand mit adaptivem Lernen, bei dem es sich um eine Remote- und personalisierte Form des Lernens handelt.

 

Einige entscheidende Überlegungen

 

Unter der Voraussetzung, dass eine Organisation über eine etablierte digitalisierte Lernkultur verfügt, gilt es bei der Einführung des Lernens im Arbeitsfluss einige Punkte in Erwägung zu ziehen:

 

Ein benutzerfreundliches Wissenssystem im Unternehmen

 

Um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter die richtigen Inhalte finden können, müssen diese mit den korrekten Tags versehen und auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

Die Möglichkeit, Inhalte intern zu teilen

 

Idealerweise sollte sichergestellt werden, dass die in einem Geschäftsbereich erworbenen Lernpunkte organisationsweit auf breiterer Basis genutzt werden können.

Die Verwendung von APIs (Application Programming Interfaces, dt. Programmierschnittstellen)

 

Das Vorhandensein von integrierten Technologien kann helfen, Lernende mit den relevanten Inhalten zu verbinden und so eine höchst wertvolle Schulungserfahrung anzubieten.

 

Die Integration einer Chat-Funktion

 

Die Ergänzung Ihrer Workflow-Software durch eine Chat-Schnittstelle bietet eine großartige Möglichkeit, das Lernen mit der Arbeit zu verknüpfen, denn es ermöglicht Lernenden, sich Inhalte anzuschauen und Inhalte zu teilen.

 

Ein spezieller, für Schulungsaktivitäten bestimmter Kanal

 

Durch einen speziellen Kanal für das Online-/E-Learning werden Lernende ermutigt, Inhalte zu posten und zu teilen, was dabei hilft, eine Lernkultur organisationsweit zu verankern.

 

Die Nutzen des Lernens im Arbeitsfluss

Durch die Einführung des Lernens im Arbeitsfluss können Organisationen enorm viel profitieren.

Eine nahtlose und flexible Lösung

 

Lernen im Arbeitsfluss lässt sich nahtlos in die täglichen Arbeitsabläufe integrieren und kann an die Schulungsbedürfnisse einzelner Organisationen angepasst werden. Außerdem ist es eine Antwort auf viele der typischerweise mit der Schulung der Belegschaft verbundenen Herausforderungen – einschließlich des Zeitmangels, unterschiedlicher Dienstzeiten und schwankender Arbeitsbelastungen – derweil es den Mitarbeitern erlaubt, sich das Wissen anzueignen, das sie augenblicklich benötigen (z. B. für eine dringende Aufgabe).

 

Aktive Lernbeteiligung

 

Des Weiteren führt Lernen im Arbeitsfluss zu einer höheren Lernbeteiligung. Da diese Schulungsart einen spezifischen und akuten Bedarf deckt, eignet sie sich hervorragend zur Motivation von Mitarbeitern.Darüber hinaus können Mitarbeiter auswählen, was und wann sie lernen möchten, womit ihnen vollständige Autonomie eingeräumt wird. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass eine Schulung den Lernenden genau das bietet, was sie benötigen, ist höher.

 

Produktivitätssteigerung

 

Infolgedessen stellen die Mitarbeiter für gewöhnlich fest, dass ihre Produktivität steigt, da im Tagesverlauf auftretende „Totzeiten“ sinnvoll genutzt werden können. Die Nutzer profitieren zudem von personalisiertem Lernen, also von Gelerntem, das sie umgehend oder kurz nach Abschluss der Schulung anwenden können.


Mitarbeiter zu eigenverantwortlichem Handeln ermächtigen

 

Schließlich gibt das Lernen im Arbeitsfluss Mitarbeitern mehr Verantwortung, was ihnen die Fort-/Weiterbildung in den Bereichen ermöglicht, in denen sie sich den größten Nutzen versprechen. Die Tage der Lehrer-Schüler-Hierarchie sind passé: Mitarbeiter werden im Lernprozess zu wertvollen und gleichwertigen Partnern und erlernen nicht nur neue Fähigkeiten, sondern teilen ihr Wissen auch mit anderen.

 

Die Vorteile des Lernens im Fluss der Arbeit

 

Mit Rise Up LMS und Microsoft Teams ist Schulung Teil der Arbeit 

 

Mit der Rise-Up LMS für Microsoft Teams profitieren Mitarbeiter von einer personalisierten Lernlösung, und zwar dank Lia, einem virtuellen Schulungscoach, der schulungsbezogene Unterstützung bietet.Unter Einsatz der Technologie der künstlichen Intelligenz stellt sich Lia auf die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeiter ein. Der Online-Coach kann direkt in Teams aussagekräftige Antworten auf Nutzerfragen geben, Inhalte empfehlen und Benachrichtigungen und Erinnerungen senden.

Wie Sie sehen können, profitieren die Mitarbeiter von echter Autonomie. Sie können im Hinblick auf das Tempo und den Zweck ihrer Schulung mitreden und können genau die Ressourcen finden, die sie benötigen. Die Ressourcen sind auf die perfekte Anpassung an die App ausgerichtet und Rise Up bietet eine große Anzahl an Mikrolernmodulen, die sowohl fesselnd als auch informativ sind.

Außerdem ist die LMS Lern-App in Microsoft Teams höchst kollaborativ, d. h. die Nutzer können an einer Schulung teilnehmen und gleichzeitig mit ihren Kollegen verbunden bleiben. Sie können sogar mit ihren Kollegen interagieren und an einer Schulung teilnehmen, ohne eine Kalender-Benachrichtigung verpassen zu müssen.

Schließlich, um sicherzustellen, dass die Nutzer sofort auf die Schnittstelle zugreifen und ein verbessertes Navigationserlebnis genießen können, verfügt die Rise-Up-App für Microsoft Teams über ein Nutzer-Matchingsystem mit Single Sign-On.Das heißt, einmal bei Teams angemeldet, müssen sich Mitarbeiter kein zweites Mal anmelden, um auf die Rise-Up-App zuzugreifen.

 

Einfach ausgedrückt bieten Rise Up LMS und Microsoft Teams eine neue Art des Lernens, die es den Mitarbeitern ermöglicht, von einer professionellen Entwicklung zu profitieren und den Organisationen, wettbewerbsfähiger zu werden.

 

Lernen im Arbeitsfluss mit der Rise-Up-App für Microsoft Teams