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Was bedeutet Interaktives Lernen auf einer Lernplattform ?

Dec 17, 2020 10:04:48 AM

Interaktives Lernen ist pädagogisches Lernen, bei dem die Lernenden miteinander als auch mit dem Lehrer interagieren.

Ein Ausbildungskurs, bei dem nur der Ausbilder das Wort hat und die Lernenden nur Mitschriften machen, ist nicht besonders interaktiv. Ein interaktives Training jedoch unterscheidet sich von einem klassischen Training durch einem effektiven Austausch zwischen Moderator und Lernenden.

Dieser Austausch kann sich durch Fragen auszeichnen, die der Moderator und die Lernenden stellen und des Weiteren durch die Teilnahme von Lernenden, die etwas hinzufügen um ihre Sichtweise darzulegen. Die Lernenden sollen Teil des Kurses werden.

Diese Interaktion kann ebenfalls über den Gebrauch von einem Multimedia-Endgerät  geschehen.

mobile learning petit (DE)

Für wen ist interaktives Lernen gedacht?

Das Interactive Learning ist ideal für Schulen, Universitäten, aber auch für Unternehmen und Trainingsfirmen geeignet, die ihre Mitarbeiter und Lernenden z.B. über MOOCs (Massive Online Open Course) oder COOCs (Corporate Online Open Course) schulen bzw. weiterbilden wollen.

Der Interactive Learning kann im Bildungs-, Hochschul- und Berufsbildungsbereich von Vorteil sein, da Interactive Learning das Engagement der Lernenden stimuliert.

 

Die Herausforderungen des interaktiven Lernens

Die Auszubildenden sind nicht immer unbedingt motiviert, an einer Schulung teilzunehmen und nehmen dies möglicherweise sogar als Belastung wahr.

Interaktives Lernen hingegen stimuliert das Engagement der Lernenden. Es ermöglicht daher als Folge einen besseren Lernprozess.

Wenn der Lernende sich integriert fühlt, lernt er also in der Tat besser. Er wird dem Kurs besser folgen können und zwar allein durch seine aktive Teilnahme, was schließlich sein Denken strukturieren wird.

formation intéractiveinteraktives lernen unternehmen

Interaktive Schulungen beinhalten ebenfalls Teamarbeit. Teamarbeit kann eine Herausforderung sein und ist für die Zukunft durchaus nützlich, da der Lernende im Laufe seiner Karriere wahrscheinlich viele weitere Male in einem Team eingesetzt wird.

Auch Interactive Learning kann hier genutzt werden. Der Lehrer kann zum Beispiel Gruppen zur Problemlösung bilden.

Auf diese Weise finden die Studierenden die Lösung. Der Moderator bzw. der Lehrende übernimmt die Rolle des Beraters, der alle Fragen beantwortet.

Interactive Learning bietet daher mehrere Vorteile: Spaß am Unterricht, Teamarbeit und konkrete Ergebnisse.

 

LMS und Interaktives Lernen

LMS für das Ausbildungsmanagement, ermöglichen Ihnen die Erstellung und Verwaltung Ihrer eigenen Fernlernmodule und Ihrer Präsenzveranstaltungen und bieten somit ebenfalls auch Interactive Learning an.

Rise Up ist eine LMS-Plattform die mit Blended Learning Präsenzlehre und E-Learning kombiniert. Es ermöglicht daher zwei Arten des interaktiven Lernens.

Der Moderator der Sitzung, sei es in einem virtuellen Klassenzimmer oder in einem echten Klassenzimmer, kann einen interaktiven Kurs leiten, indem er die Lernenden interagieren lässt. Er kann ihnen z.B. Fragen stellen, ihre Meinung einholen oder eine kleine Debatte organisieren.

Im Klassenzimmer kann der Kursleiter kleine Gruppen bilden, die im Anschluss ihre Arbeit vorstellen können. Dies schafft eine anspornende Lernerfahrung, da die Lernenden direkt und aktiv einbezogen werden.

Manche Softwares für virtuelle Klassenzimmer ermöglicht es Ihnen, diese kleinen Arbeitsgruppen neu zu erstellen und sie dann zurück in die Gesamtgruppe zu holen, um ihre Arbeit zu präsentieren.

Wir inszenieren die Bedingungen eines Präsenzkurses, haben aber zusätzlich die Möglichkeit, während des Kurses einen privaten Chat mit einer oder mehreren Personen zu führen, was bei einem persönlichen Gespräch nicht möglich ist!

Das interaktive Whiteboard im virtuellen Klassenzimmer erlaubt auch allen Lernenden, sich im gleichen Raum auszutauschen, während es im Klassenzimmer nicht möglich ist, 30 Schüler vor einem echten Whiteboards zu haben.

Es erlaubt, auch wenn man auf den ersten Blick denken mag, viele Interaktionen! Letztere sind um so notwendiger im virtuellen Klassenzimmer, der sonst wenig Raum lässt für physische Interaktion und dem Entwickeln von Wettbewerbsgeist einer Gruppe gegenüber den anderen Teams im Klassenzimmer. Digital Learning kann somit die Interaktivität Ihrer Ausbildung fördern.

Die Auszubildenden sind sich natürlich ebenfalls des Nutzens ihrer Ausbildung bewusst, die es ihnen ermöglicht, in Teams zu arbeiten, an ihren Soft Skills zu feilen und auch an konkreten Fällen zu bearbeiten.

Die Integration des Studierenden und die Bewusstheit über den Sinn seines Trainings, wird das Lernen folglich effektiver machen.

Sie können also interaktives Lernen mit Rise Up durch Präsenz- und virtuelle Klassenzimmerschulungen, aber auch mit Online-Schulungen anbieten, da es sich hierbei um Blended Learning handelt.

Bei E-Learning-Kursen gibt es zwar keine Möglichkeit, mit anderen Lernenden zu sprechen, aber es ist möglich, mit ihnen über das Gemeinschaftsportal der Ausbildungsplattform zu kommunizieren und zu interagieren. Auch als social learning bekannt.

Rise Up bietet den virtuellen "Gemeinschaftsraum" in dessen Forum Gruppen von Lernenden gebildet werden können. So ist es möglich, Lernende desselben Kurses, Unternehmens, derselben Abteilung oder sogar um ein gemeinsames Thema herum zu gruppieren.

Dadurch ist es möglich, Interaktion zwischen den Lernenden zu schaffen, auch wenn sie weit voneinander entfernt sind.

Es gibt also Interaktion zwischen den Auszubildenden untereinander oder mit dem Lernmoderator. Aber es gibt auch die Interaktion der Lernenden mit der Lernplattform.

Bei Rise Up ist es möglich, interaktive Schulungsinhalte zu erstellen, wobei die Inhalte in verschiedenen Formaten importiert werden können. Rich Media kann auch mit dem Ubicast-Tool erstellt werden, das soziales Lernen auf Videoformat anwendet.

Darüber hinaus ist es möglich, interaktive Quizzes mit verschiedenen Arten von Fragen zu erstellen. Das Ziehen und Ablegen von Antwortelementen, das Zurücksetzen der Elemente in die richtige Reihenfolge, das Zeigen der Antwort auf einem Bild oder einem Bildmaterial sind Beispiele für die Interaktion mit dieser Lernmethodik.

Kurz gesagt, Interactive Learning ermöglicht es Ihnen, Ihre Lernenden einzubeziehen und zu stimulieren. Dies gilt für Präsenztraining, Fernunterricht mit einem Ausbilder, aber auch für Blended Learning.

Auch E-Learning-Kurse sind möglich dank kollaborativem Lernen, Module mit interaktiven Medien, Rich Media und interaktiven Quizfragen.

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Themen: LMS
Manon Consul

von Manon Consul geschrieben