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Wie wählt man das richtige LMS?

May 18, 2021 10:54:26 AM

LMS verbreiten sich mehr und mehr und sind mittlerweile in aller Munde. Und so stellt sich immer öfter die Frage: Wie wähle ich das optimale LMS aus?

So wählen sie die richtige lms-plattform

Kurz erklärt: Das LMS und seine Vorteile

 

Bei einem LMS (oder Learning Management System) handelt es sich um eine Software zum Schulungsmanagement.

Diese Software ermöglicht Ihnen, die Schulungen Ihrer Lernenden zu verwalten und zu zentralisieren.

Darüber hinaus bietet eine LMS-Plattform in Form von E-Learning-Schulungen den einfachen Zugriff auf Bildungsressourcen per Web-Anwendung oder mobiler App.

Mithilfe eines integrierten Autorentools bietet Ihnen das LMS von Rise Up die Möglichkeit, individuell maßgeschneiderte Schulungskurse entsprechend der Ausbildungsziele Ihrer Lernenden zu erstellen.

Das LMS ermöglicht Ihnen darüber hinaus, gemeinschaftliche Online-Lernerfahrungen in Form von virtuellen Klassenzimmern oder gemeinsam genutzten Bereichen zu gestalten.

Nachdem Sie nun den Nutzen einer LMS-Lernplattform kennen, schauen wir uns genauer an, wie man ein optimales LMS wählt, das rundum zu den eigenen Bedürfnissen passt. Zunächst einmal wäre da die Auswahl der Plattform.

 

Verschiedene Arten von LMS-Plattformen

 

1. SaaS

SaaS (Software as a Service) wird oft auch als On-Demand oder Cloud bezeichnet. Diese Art von Software wird nicht von Ihnen, sondern vom Anbieter des Learning Management Systems gehostet. Oder in der Cloud.

Cloud-Plattformen erfordern keinerlei Hosting oder Installation Ihrerseits. Nur Ihre eigene Plattform muss individuell konfiguriert und angepasst werden.

 

2. On-Premise LMS: Hosting auf Ihren Servern

Im Gegensatz zu cloud-basierten LMS hosten On-Premise LMS die Daten auf Ihren Servern. Dies erfordert die Bereitstellung entsprechender Gerätschaften für das Hosting selbst, sowie ein technisches Team für die Wartung und Instandhaltung.

So können Sie sich zum Beispiel aus Sicherheitsgründen dafür entscheiden, Ihre Daten intern zu speichern. Ob dies lohnenswert ist, müssen Sie selbst abwägen: Einige Cloud-Plattformen verfügen über ein sehr hohes Sicherheitsniveau und übernehmen das Daten-Hosting für die LMS-Plattformen von Versicherungsunternehmen und Banken.

 

3. Proprietäre und Open-Source LMS

Ein proprietäres LMS, auch Publisher genannt, stellt das Gegenteil zu einem Open-Source LMS dar.

Proprietäre LMS sind meist SaaS/cloud-basiert, während Open-Source LMS als On-Premise-Lösungen bereitgestellt werden.

Proprietäre LMS-Plattformen sind in der Regel kostenpflichtig und stellen schnell einsetzbare Lösung zur Verfügung, die Sie bei Ihrem LMS-Anbieter erwerben können.

Wenn Sie die Plattform in Betrieb nehmen, müssen Sie sie nur noch Ihren Bedürfnissen entsprechend einrichten und konfigurieren.

Proprietäre LMS werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Die Kunden von Rise Up genießen deshalb eine fortlaufende Betreuung, um von den neuen Funktionen schnell und umfassend Gebrauch machen zu können.

Die meisten Open-Source LMS sind entweder zu 100 % kostenlos oder stellen zusätzliche kostenpflichtigen Optionen zur Verfügung. Damit Sie alle Funktionen nutzen können, ist eine eigene IT-Abteilung nötig.

Wenn es Ihnen in erster Linie darum geht, sich möglichst schnell eine Lernmanagement-Plattform zu beschaffen, ist ein proprietäres LMS in der Regel die beste Lösung.

Die Kosten einer proprietären Plattform sind leicht überschaubar: In den meisten Fällen wird eine bestimmte Gebühr pro Benutzer/Lizenz oder pro Nutzung/Anzahl der Registrierungen erhoben.

 

Diese Kriterien sollten Sie bei der
Auswahl Ihres LMS berücksichtigen

 

1) Entspricht das LMS Ihren Bedürfnissen?

Die erste und wichtigste Frage, die man sich stellen sollte, ist: Was genau benötige ich?

Welche Funktionen sind unverzichtbar, um Ihre Lernenden und Mitarbeiter zu schulen?

Wenn Sie sich rechtzeitig die richtigen Fragen stellen, können Sie die auf lange Sicht richtigen Entscheidungen treffen. Erstellen Sie also ein Anforderungsprofil, das auf Ihren Zielsetzungen basiert. Eine Umfrage kann Ihnen helfen, ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse Ihres Unternehmens oder Ihrer Schulungseinrichtung zu gewinnen.

Kriterien für richtigen LMS

2. Benötigen Sie ein Autorentool, um neue Schulungen
zu erstellen?

 

Stehen bereits Schulungen für Ihre Lernenden zur Verfügung oder müssen Sie diese erst neu erarbeiten?

Stellen Sie zunächst sicher, dass das LMS mit den Formaten (SCORM, Tin Can xAPI) Ihrer bestehenden Schulungen kompatibel ist. Ihr neues LMS sollte in der Lage sein, bereits verfügbare Schulungen nahtlos zu integrieren.

Bei Bedarf können Sie auch Ihre eigenen Schulungen erstellen. Mit dem Autorenwerkzeug von Rise Up arbeiten Sie maßgeschneiderte Module und Kurse aus: Eine Schulung wird in verschiedene Schulungsmodule unterteilt, die wiederum in einzelne Lernschritte gegliedert sind.

Indem Sie verschiedene pädagogische Formate kombinieren, gestalten Sie eine abwechslungsreiche Schulung, die Ihre Mitarbeiter zum Lernen motiviert. Dazu können Sie unter anderem aus Textelementen, Quiz, Videos, Podcasts, Bildern, Webinaren und Bewertungen wählen.

Sie können Ihre Schulung als vollständigen E-Learning-Kurs, im Präsenz-Format oder als Blended Learning gestalten.

Benötigen Sie darüber hinaus auch spezifische Verknüpfungen? Möglicherweise haben Sie spezielle Anforderungen an Ihre Schulung, die eine Verbindung mit Ihren bereits bestehenden IT-Systemen erfordern.

Häufig ist dies bei einem HRIS (Human Resources Management Information System) der Fall: Ein gutes LMS kann nahtlos mit Ihrem Programm verknüpft werden.

Vielleicht sind Sie es auch gewohnt, Tools für virtuelle Klassenzimmer, wie Zoom oder GoToMeeting, zu verwenden oder möchten diese Möglichkeiten künftig bereitstellen.

Bei Rise Up können beide Tools mit Ihrem LMS verknüpft werden.

So profitieren Sie umfassend von den erweiterten Funktionen, die diese Software-Tools bieten und Ihre virtuellen Klassenzimmer können direkt von Ihrem LMS abgerufen werden.

 

3. Die Kosten für das LMS

Wie weiter oben bereits erwähnt, hängen die Kosten eines LMS stark von Ihrem Bedarf ab und variieren je nach proprietärem oder Open-Source LMS. Open-Source LMS sind zunächst kostenlos, bringen aber im Rahmen der individuellen Einrichtung oft hohe Kosten und einen großen Zeitaufwand mit sich.

Die Preisgestaltung von proprietären LMS ergibt sich wie folgt:

  • nach Anzahl der Benutzer: jede Lizenz ist kostenpflichtig
  • nach Nutzung: jede Schulung, bzw. jede Anmeldung zu einer Schulung wird einzeln berechnet

Welche die für Sie kostengünstigere Variante ist, ergibt sich in der Regel aus Ihren individuellen Bedürfnissen und Schulungszielen.

 

4. Die Integration des LMS mit anderen Plattformen

Ihr Unternehmen verfügt womöglich bereits über eine Plattform, in die Ihr LMS integriert werden soll, um einen einfachen Zugriff zu ermöglichen. Achten Sie bei der Auswahl ihres LMS darauf, ob eine entsprechende Möglichkeit auch tatsächlich besteht.

Durch Single Sign-on (SSO) werden die Anmeldedaten für Rise Up mit denen des Unternehmens verbunden. So können die Lernenden sicher und komfortabel vom selben Arbeitsplatz auf alle Dienste zugreifen, zu denen sie berechtigt sind, ohne sich jedes Mal neu anmelden zu müssen.

In der Regel ist ein LMS rundum anpassbar, „White Label-Formate“ können sogar umfassend mit dem Logo und den Farben Ihres Unternehmens versehen werden.

 

Ist das LMS mit mobilen Geräten kompatibel?

 

5. Ist das LMS mit mobilen Geräten kompatibel?

Ein LMS, das Responsive Design unterstützt, passt Funktionen, Design und Inhalte auf das jeweils verwendete Endgerät an und macht Ihre Schulungen auch auf mobilen Geräten zugänglich.

Auch eine mobile App ist mitunter von Vorteil, um das Format optimal auf die Nutzung per Smartphone oder Tablet abzustimmen.

So können Ihre Lernenden beispielsweise zunächst online lernen und ihre Fortschritte dann auf der mobilen App überprüfen. Bei Rise Up sind die Schulungen darüber hinaus auch als Download für den Offline-Zugriff verfügbar.

Diese Option macht Ihre Schulung uneingeschränkt nutzbar, so dass die Lernenden beispielsweise beim täglichen Pendeln mit öffentlichen Verkehrsmitteln jederzeit und überall auf ihre Lerninhalte zugreifen können.

 

6. Wie steht es um den Kundenservice?

Über die Auswahl der Funktionen und Kosten hinaus kann die angebotene Kundenbetreuung verschiedene LMS gravierend voneinander unterscheiden.

Für weniger digital versierte Nutzer sowie Lernende und Schulungsanbieter im Allgemeinen ist die Betreuung durch einen Kundenservice unerlässlich. Ein Coaching-Service ermöglicht es Ihnen beispielsweise, sich schnell in die Plattform einzuarbeiten.

Rise Up bietet allen Nutzern einen umfassenden Support-Service sowie regelmäßige Workshops an, damit Sie die Plattform optimal nutzen und neue Optionen schnell integrieren können.

Insbesondere die Rise Up Academy bietet jeden Monat Schulungen für die Inbetriebnahme neuer Funktionen an.

Zusammengefasst müssen Sie zunächst zwischen zwei Arten von LMS-Plattformen wählen: dem proprietären LMS (in der Regel Cloud/Saas-basiert) oder dem Open-Source LMS (in der Regel On-Premise). Diese Entscheidung sollte abhängig von Ihren Bedürfnissen in Bezug auf die Bereitstellungszeit und Ihre internen technischen Ressourcen getroffen werden.

Bei der Auswahl des LMS gilt es also, verschiedene Kriterien zu berücksichtigen, darunter das Vorhandensein eines Autorenwerkzeugs zur Erstellung Ihrer eigenen Schulungen.

Weiter zu beachten sind mögliche Verknüpfungen, die Kosten sowie die Integration in die bestehende Plattform und die Verfügbarkeit des Kundenservice.

Kriterien für richtigen LMS

 

Themen: LMS
Rise Up Team

von Rise Up Team geschrieben